Don't stop breathing

Ausatmen

Dieser Tipp kommt von Isabel García. Sie ist Rhetoriktrainerin und eine der Coaches in der Online-Coaching-Reihe Female Future Force, an der ich gerade teilnehme. Sie hat einen ganz einfachen Tipp gegen Lampenfieber – den ich für mich auch in jeder anderen Situation nutze, die mir Stress bereitet: AUSATMEN. So lange wie möglich, ob durch Mund oder Nase, mit Geräusch oder ohne – je nachdem, was gerade passt. So lange, bis keine Luft mehr da ist, wieder einatmen, wieder laaaange ausatmen. Das ganze drei bis vier Mal.

Ausatmen baut Spannung ab, macht ruhiger, lässt mich Energie abgeben. Einatmen macht genau das Gegenteil. Ich schaffe mir mit dem Ausatmen einen kurzen Moment der Ruhe, nehme mich damit innerlich aus der stressigen Situation heraus. Wenn ich merke, dass ich ruhiger geworden bin, kann ich mich wieder auf die Situation einlasssen. Ich verhindere damit, dass ich in eine Stress-Spirale komme.

Wenn ich zum Beispiel meine Tochter morgens mal wieder scheuchen muss, damit sie rechtzeitig in die Schule kommt, hilft mir das Ausatmen dabei, sie ruhig von einem Schritt zum anderen zu bringen. Dann kann ich mich damit zu begnügen zu sagen: “Jetzt ist es Zeit zu frühstücken. Jetzt musst du dich anziehen. Jetzt musst du los.” Und eben nicht zu meckern, Vorwürfe zu machen oder was auch immer dazu beiträgt, dass die Situation so richtig eskaliert. Das hilft uns also beiden.

Ich finde diesen Tipp einen der genialsten und für mich hilfreichsten überhaupt. Ich würde mich freuen, wenn er dir genauso gut hilft wie mir.

 

 

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