1000 Fragen an dich selbst – die zweiten zwanzig

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Zunehmend weniger wäre wohl die richtige Antwort. Gerade in der Pubertät stand ich immer wieder vor dem Konflikt, mein eigenes Ding machen zu wollen und der Angst davor, dann nicht mehr dazu zugehören. Da waren zwei sehr starke Impulse in gegensätzliche Richtungen. Ich sehe es als eindeutigen Vorteil des älter werdens, dass ich mich von der Meinung anderer nicht mehr so beeinflussen lassen.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Hmm, ich mag sowohl den frühen Morgen, wenn ich dann draußen unterwegs bin und dem Tag beim Aufwachen zuschauen kann, als auch den Abend, dann vor allem den späten Abend. Eigentlich mag ich jede Tageszeit merke ich gerade, jede für ihr spezielles Licht. Und dem entsprechend mag ich keine Tageszeit, wenn es draußen grau, nass und windig ist – so wie meistens in diesem Winter.

23. Kannst du gut kochen? Solala, finde ich. Meistens gelingt mir, was ich mir vorgenommen habe, ich bin aber keine kreative Köchin. Deswegen koche ich auch oft nach Rezept.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am besten? Der Sommer. Warme Abende. Das Licht. Draußen sein. Herrlich! Nur zu heiß darf es nicht sein.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? So richtig gar nichts? Weiß ich nicht.

26. Warst du ein glückliches Kind? In der Grundschulzeit auf jeden Fall. Diese Zeit habe ich als ziemlich unbeschwert in Erinnerung. Wir wohnten neben einem Park, wo wir spielen konnten und den wir meistens betreten haben, indem wir über die Mauer geklettert sind. Für einige Zeit gab es auch genug Nachbarskinder zum Spielen, da waren wir auch viel gemeinsam draußen und haben in der Einfahrt gespielt. Ich hatte wohl eine typische Kindheit mit Blockflötenunterricht und Ballett, Sesamstraße und Sendung mit der Maus (die ist inzwischen wieder Familienpflichtfernsehprogramm).

27. Kaufst du oft Blumen? Leider nur selten, dabei mag ich so einen schönen Strauß auf dem Tisch sehr gerne.

28. Welchen Traum hast du? Seit Studienende träume ich von einer beruflichen Selbstständigkeit und mir haben auch schon mehrere Menschen gesagt, dass sie sich das bei mir gut vorstellen könnte. Leider hapert es an einer Geschäftsidee.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Zwei mit meinen Eltern, eine alleine, vier mit meinem Mann bzw. Kindern, also insgesamt sieben.

30. Welches Laster hast du? Süßigkeiten vor allem Schokolade.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Komplett gelesen habe ich als letztes “The Misfits’ Manifesto” von Lidia Yuknatvitch.

32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil sie mir gut steht.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Abhängig würde ich nicht sagen, aber es ist schon meine Schaltzentrale über die ich viel organisiere, nur zum Telefonieren benutze ich es kaum. Ich benutze es aber fast nur zu Hause und möglichst nicht gleichzeitig mit anderen Tätigkeiten und auch nicht, wenn ich mit anderen etwas unternehme. Ich mag es auch nicht, das Handy im Gehen zu benutzen, das lenkt mich zu sehr ab.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Insgesamt genug.

35. In welchen Laden gehst du gern? Ich bin gerne in Läden, in denen es schönen unnützen Kram zu kaufen gibt.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? meistens Rotwein, wenn ich mal wieder in Köln bin, natürlich Kölsch.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Da ist das Thema ja noch mal, also gut, denke ich also doch noch mal drüber nach: Ich finde, dass in unserer Gesellschaft so vieles im Argen liegt, was den Umgang miteinander angeht, v.a. bin ich immer wieder fassungslos darüber, dass wir immer noch so unterschiedlich mit Männern und Frauen umgehen. Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, das die Kleinfamilie, in der die meisten von uns leben, viele von uns im Grunde überfordert, weil viel zu viele Anforderungen auf die Schultern von zu wenig Personen gelegt werden. Und das ganze dann noch addiert mit einem ebenfalls fordernden Berufsleben. Kann man aus diesem Anliegen eine berufliche Selbstständigkeit machen? Vorschläge sind immer willkommen!

39. Willst du immer gewinnen? Nein, im Grunde bin ich eine gute Verliererin, ich rege mich nur dann auf, wenn ich das Gefühl habe, nie wirklich eine Chance gehabt zu haben, weil die anderen so viel besser sind oder ich gerade eine richtig miese Pechsträhne habe.

40. Gehst du in die Kirche? Ich bin nicht religiös, gehe also nicht zu Gottesdienste. Ich mag aber Kirchen als Orte schon sehr gerne, weil man da gut zur Ruhe kommen kann. Vor ein paar Jahren bin ich im Freiburger Dom aber in einen katholischen Gottesdienst mit einem wunderbaren Chor gelandet, das war wirklich ein wunderbares Ereignis.

 


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